Als #Lions sind wir zwar überparteilich, aber nicht unparteiisch, wenn es um unsere Demokratie geht. Für uns ist Wählen erste Bürgerpflicht und ein respektvoller Umgang miteinander nicht nur innerhalb unseres Clubs selbstverständlich.
Keine 72 Stunden vor der #Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.de an diesem Sonntag konnten wir heute im Ratskeller Magdeburg die oberste Repräsentantin des Landesparlaments und ranghöchste Politikerin Sachsen-Anhalts, Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch, zu einem Vortrags- und Gesprächsabend begrüßen. Gabriele Brakebusch blickte in ihren Ausführungen auf insgesamt 19 Jahre als Abgeordnete des sachsen-anhaltischen Landesparlaments zurück, gekrönt durch fünf Jahre als erste Frau im höchsten protokollarischen Amt des Landes Sachsen-Anhalt.
Wir „Edithas“ erhielten so authentische Einblicke in Arbeitsweisen und Zuständigkeiten ihres Landesparlaments und erfuhren zugleich aus erster Hand, wie sehr sich der Stil der politischen Auseinandersetzungen in den vergangenen fünf Jahren verändert hat. Mit Sorge beobachtet die scheidende Landtagspräsidentin den teilweise immer respektloseren Umgang in- und außerhalb von Parlamenten mit Argumenten und Überzeugungen, die man selbst nicht teilt.
Neben Frau Brakebusch konnte unser Editha-Präsident Mathias Bethke auch die Lions-Governorin Manuela Lott begrüßen. Als ranghöchste Vertreterin der Lions in Sachsen-Anhalt und Thüringen wies sie auf die demokratische Verfasstheit aller 71 Lions Clubs im Lions Distrikt 111 Ost-Mitte hin und betonte:
„Lions, das geht nur demokratisch, mit gebührendem Respekt vor jedem einzelnen Mitmenschen, ob ich dessen Meinung teile oder nicht.“
Wir „Edithas“ sind dankbar für diesen erkenntnisreichen Abend. Editha-Präsident Mathias Bethke hielt am Ende mit Blick auf die Landtagswahl am Sonntag fest: „Als Lions sind wir überparteilich, aber nicht unparteiisch, wenn es um die Grundfesten unserer Demokratie geht. Für uns ist Wählen erste Bürgerpflicht und ein respektvoller Umgang miteinander nicht nur innerhalb unseres Clubs selbstverständlich. Zusammenhalt, Fairplay und Respekt sind immer und überall wichtig – und am Sonntag in der Wahlkabine hoffentlich auch der Anspruch möglichst vieler Wählerinnen und
Wähler bei ihrer eigenen Wahlentscheidung.“